Mosel – älteste Weinbauregion Deutschlands

Früher wurde das Gebiet Mosel-Saar-Ruwer nach den drei Flüssen benannt, heute wird der Einfachheit halber die älteste Weinbauregion Deutschlands nur noch mit „Mosel“ bezeichnet. Die Römer brachten den Weinbau in großem Stil in die Region. Viele Fundstücke belegen diese große Tradition. Rund 5.000 Winzer bewirtschaften heute die 9.000 Hektar Rebfläche.

Hiervon befindet sich die Hälfte in Steil und Terrassenlage zum Teil mit Hangneigung von über 30 Grad.Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Steilweinberge. Hier befindet sich auch der Bremmer Calmont, der steilste Weinberg Europas mit einer Hangneigung von 70%.

Die Moselwinzer verstehen sich als ausgeprägte Riesling-Spezialisten. Es gelingt ihnen enorm tiefschichtige, einzigartige Weine mit relativ niedrigem Alkoholgehalt zu erzeugen. Berühmt und immer wieder ausgezeichnet in aller Welt sind auch die edelsüßen Raritäten, die auf dem internationalen Markt zum teil Spitzenpreise erzielen.

Geographische Lage:
Zwischen Hunsrück und Eifel im Rheinischen Schiefergebirge; entlang der Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer

Klima:
Optimale Erwärmung und optimales Niederschlagsverhältnis in den Steilhängen und Tälern

Böden:
An der Obermosel Muschelkalk und Keuper; in den Tälern von Saar und Ruwer sowie an der Mittelmosel Devon-Schiefer, südlich von Zell weiche Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken; in Tallagen mit Schotter-, Kies- und Sandablagerungen

Rebfläche:
ca. 8.900 ha, 6 Bereiche, 18 Großlagen und 524 Einzellagen

Rebsorten:
Riesling, Müller-Thurgau, Elbling, Kerner, Weißer Burgunder, Spätburgunder, Dornfelder

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Mosel-Saar-Ruwer

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